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Vollansicht: Hannover - 18.03.08
Ever Dream Fanclub Forum > Nightwish > Konzerte > Nightwish Tour 2008
Katrin
Alles zum Konzert in Hannover!
Nordlys
anwesend
Tulilautta
Ticket ist bestellt; wenn ich dann noch frei hab oder bekomme bin ich dabei
Sapi
In Planung, leider noch keine Karte
nightwish
muss mal gucken ob ich meinen daddy überzeugen kannnXD^^
naya... mal gucken aber ich hoffe es!
Ask-Berlin
so , jetzt isses endgültig amtlich ... ich hab zwar noch alles versucht , aber ich schaffs zeitlich nicht in Hannover dabei zu sein sad.gif ... ich wünsch Euch trotzdem viel Spaß
Katrin
Ich wollt nur mal kurz sagen, dass die Damen am Ticketschalter dämlich sind in Hannover.

Ansonsten fand das M&G nach dem Konzi statt, da dort auch ewig viele andere Menschen rumschwirrten, die keiner von uns kannte, war es etwas wie "wir stehen da mal ein bissl im weg rum". Zu Gesicht haben wir nur Emppu, marco und Jukka bekommen. Anette und Tuomas sind nicht mal nur kurz oder so vorbeigekommen...

Jukka haben wir jedenfalls neue Autogrammkarten in einem Päckchen in die Hand gedrückt und gebeten ob die da nicht alle mal irgendwann unterschreiben. Da hat er hübsch den Karton mit Notizen versehen und Ewo gegeben... welcher das Ding hoffentlich nicht verliert. laugh.gif

Beim Konzi hätt ich definitiv auf The Siren udn Last of the Wilds verzichten können (und wie immer auf Whoever brings the night). Letzteres wäre ja richtig toll gewesen hätte Tuomas keinen Keyboard Spleen... aber gut ich reg mich net auf.
7 days... hab ich wieder net zu hören bekommen sad.gif
Mandy
Ach Katrin dafür gabs doch beim Konzi die schönen Einlagen von der Mutter, zwei Reihen vor uns laugh.gif
Nordlys
Kurz was zum Meet & Greet: Dazu ein ganz großes Dankeschön an Mandy und Katrin fürs so kurzfristig auch vorbeikommen. Ich glaube, ohne euch wären wir ziemlich schnell verzweifelt, und ich bin mir gar nicht sicher, ob wir es überhaupt bis zur ominösen Glastür geschafft hätten, geschweige denn hinter diese Tür. Na ja 'fucking meet and greets - only trouble...'
Ich war mit der Situation irgendwie ein kleines bisschen überfordert, weil so viele Leute da waren. Letztendlich sind wir unsere Getränke aber zumindest bei Jukka und Emppu gut angekommen. Und Christian hat uns gestern zumindest noch glaubhaft versichert, dass unser Zeug auch bei Tuomas und Anette nachträglich noch angekommen ist.

Konzert fand ich eher na ja - mir war hinten ein bisschen langweilig. In Hamburg und Dortmund hatte ich wesentlich mehr Spaß.

Und nochmal sorry wegen der nachträglich überflüssigen Aufregung mit meinem Fotoapparat - ist alles wieder in Lot... :oops:

Frage: Braucht ihr noch Berichte übers Meet & Greet für die Seite oder die FC-Zeitung?
Mandy
Kein Problem, Pain haben dafür uns beim Suchen geholfen^^, zumindest wollte einer von ihnen den Anschein erwecken^^.

Bin erst mal froh, dass jetzt alles über die Bühne ist und so schnell werden wir keine M & G mehr verlosen... hat uns eindeutig zu viel Nerven gekostet.
Ramis
Reichlich gefüttert von meinem Vater fuhren wir zu dritt am Nachmittag des 18. März in Richtung Hannover. Zunächst mussten wir noch einmal umdrehen, weil die Eintrittskarten natürlich zu Hause auf dem Regal liegen geblieben waren. Zum Glück waren wir erst ein paar hundert Meter vom Haus entfernt. Naja, mit der Aussicht, die Nightwishler zu sehen, kann man so etwas in der Aufregung schon mal vergessen.
Mit allem, was wir benötigten, brachen wir dann schließlich doch noch auf und kamen nach gut einer Dreiviertelstunde in Hannover an, kurvten ein wenig durch die Stadt, fanden auch recht zügig die Halle - was ich bei meinem miesen Orientierungssinn in größeren Städten nicht gedacht hatte - und stellten das Auto glücklicherweise in der Nähe der AWD-Halle ab, so dass wir nur noch einen kurzen Fußmarsch in Kauf nehmen mussten. Aber auch wenn wir drei Kilometer hätten laufen müssen, hätte uns das wahrscheinlich nichts ausgemacht, denn die Aussicht, bald die Band auf der Bühne zu sehen, beflügelte uns und verursachte ein breites Dauergrinsen.
Wir mussten nicht lange anstehen bis wir den Eingang passiert hatten und eintauchten in das gelobte Land. Mit einigen, kurzen, sehnsuchtsvollen Blicken wurde der Merchandising-Stand bedacht, doch dann zogen wir erst einmal weiter, um uns gute Plätze zu sichern. Das klappte auch recht gut. Am rechten Rand in der ersten Reihe (Marco: “Front row rules!“ - Er hat definitiv recht.) ließen wir uns nieder und harrten gespannt der Dinge, die da kommen sollten.
Zuerst kommen sollten “Krieger” von denen ich vorher noch nie etwas gehört hatte, was mir - nachdem ich ein paar Liedern von denen gelauscht hatte - allerdings auch nicht als Versäumnis vorkam. Die Band rumpelte sich durch ihr Set und nach dem vierten oder fünften Lied konnte ich dann auch heraushören, dass die Deutsch sangen, was mir bei dem Soundbrei vorher nicht ganz klar gewesen war. Nun ja, als Stimmungsmacher auf einer Rock-Party mögen die vielleicht ankommen, aber mein Geschmack war es nicht. Das einzig Bemerkenswerte an dem Auftritt war, dass mein Weisheitszahn begann wehzutun. Einen solchen Effekt hätte ich vielleicht von der zweiten Vorband “Pain” erwartet… Diese schlugen sich dann schon deutlich besser. Ich würde mir vielleicht nicht unbedingt gleich alle Alben von denen ins heimische CD-Regal stellen, aber im Vergleich zu “Krieger” war eine starke Verbesserung spürbar und ich nickte anerkennend im Takt der Musik.
Nach dem respektablen Auftritt von “Pain” folgte eine für mich quälend lange Umbaupause. So wirklich lang dauerte diese eigentlich nicht, aber wenn man einem Auftritt so sehr entgegen fiebert, dann können Minuten schon mal zu Stunden werden.
Dann endlich: Das Licht in der Halle ging aus, alle Scheinwerfer beleuchteten stimmungsvoll die Bühne und erwartungsgemäß schallten einige von Hans Zimmer komponierte Klänge durch die Boxen. Ich begann vor Aufregung auf und nieder zu hopsen. Es ging los!
Als erster war mal wieder Jukka hinter seinem Schlagzeug zu sehen, was die ersten frenetischen Jubelstürme auslöste, dann dauerte es nur noch einige Sekunden, ehe mit einem Donnerschlag die ersten Pyros explodierten und Nightwish gleich mit einem Kracher namens “Bye bye beautiful” loslegten. Ein sehr guter Opener, meiner Meinung nach. Kein langes Intro und so einen Schnickschnack, sondern es wurde gleich losgerockt, was das Zeug hielt.
Emppu hüpfte ausdauernd von einem Bühnenrand zum nächsten und scherzte des Öfteren mit Marco, während Anette schwungvoll über die Bühne tänzelte und das feiernde Publikum immer wieder anfeuerte. Mir war die neue Dame am Mirkophon schon seit den ersten Interviews und Auftritten in Videoclips sympathisch und ihre warme, angenehme Stimme gefiel mir sowieso. Richtig überzeugt als neues Nightwish-Mitglied hat sie mich dann bei diesem Konzert, bei dem immer wieder deutlich zu spüren war, mit wie viel Spaß sie bei der Sache war. An Spielfreude war die Band ohnehin kaum zu überbieten. Jukka wirbelte die Drumsticks, dass einem fast schwindlig werden konnte, Emppu sollte Kilometergeld für seine Lauferei auf der Bühne verlangen und Marco zeigte einmal mehr, was für ein humorvoller, charismatischer Musiker er ist. Gemeinsam mit Anette führte er gekonnt durch die Show und sorgte mit seinem sanften Gesang bei “The islander” definitiv für Gänsehautstimmng.
Gänsehaut war besonders auch bei “The poet and the pendulum” angesagt. Ich hatte so sehr gehofft, dass sie meinen absoluten Lieblingssong auf “Dark Passion Play” spielen würden und ich wurde nicht enttäuscht. Schon als Tuomas das Intro spielte, war ich kaum noch zu halten. Ohnehin konnte ich an dem Abend kaum meinen Blick von dem wild headbangenden Keyboarder nehmen. Eine tolle Ausstrahlung hat dieser Mann.
Gespannt war ich auf die Interpretation von den “alten” Nightwish-Songs, die Anette im Original noch nicht gesungen hatte. Ich hatte die Lieder in den vergangenen Jahren so sehr in mein Herz geschlossen, wie würde ich es also aufnehmen, wenn sie von einer anderen Stimme gesungen würden? Ich wurde jedoch nicht enttäuscht. “Sacrament of wilderness”, “The siren“, “Nemo”, “Dark chest of wonders” und vor allem “Wishmaster” hörten sich schon sehr unterschiedlich an, aber keinesfalls schlechter. Gerade “Nemo” scheint Anette auf den Leib geschrieben. Ich kann nicht sagen, ob mir die neuen oder alten Versionen besser gefallen, beide haben ihren Reiz.
Besonders freute ich mich über “Last of the wilds”, einem meiner weiteren Favoriten auf “Dark Passion Play”. Irgendwie bekomme ich bei diesem Song immer gute Laune. Nicht dass es nötig gewesen wäre, bei dem Konzert meine Laune zu heben. Ich feierte wie eine Verrückte und fand es wirklich schade, dass ich die Zeit nicht anhalten konnte, damit dieser Abend nie ein Ende finden würde. (“I wish for this nighttime to last for a lifetime” ;-) )
Das Ende des Konzertes wurde dann aber mit dem brachialen “I wish I had an angel” eingeläutet. Band und Publikum gaben noch einmal alles und hing dann völlig fertig aber glücklich über der Absperrung, bis ich mich wieder aufrappelte, da es sich Anette und Tuomas nicht nehmen ließen, sich zu den Fans zu gesellen, um ein paar Hände zu schütteln. Meine auch. Ich nahm mir vor, nie wieder meine Hand zu waschen, mit der ich schließlich Tuomas Holopainen berührt hatte. (Leider hielt dieser Vorsatz nicht besonders lange. Vielleicht ist es aber besser so. Das könnte mit der Zeit ganz schön unhygienisch werden.)
Ein rundum großartiger Abend, einer meiner besten Konzertbesuche, um es genau zu nehmen. Zwar hatte ich Nightwish schon drei Jahre vorher in Braunschweig gesehen und ich kann definitiv nicht behaupten, dass dieses Konzert schlecht gewesen wäre, aber bei der Show in Hannover sprang der Funke definitiv schneller und heftiger über. Glückselig taumelten wir aus der Halle und ich überlegte, dass Dortmund nur läppische 200 Kilometer entfernt wäre, so dass man doch eigentlich da am kommenden Abend noch mal hinfahren könnte… Schließlich rief ich mich dann doch zur Ordnung, dass ich die Band ja schließlich in diesem Jahr noch einmal in Wacken sehen würde, also würde kein Grund zu überstürzten Handlungen bestehen.
Zwei Negativpunkte waren an dem Abend dann doch zu verzeichnen: Erstens hielten meine Stiefel dem ekstatischen Rumgehopse meiner Wenigkeit nicht stand, so dass sich im Laufe des Konzerts ein Absatz verabschiedete, doch das war mir in dem Augenblick dermaßen egal. Wenn diese Band spielt, würde ich auch barfuss auf glühenden Kohlen tanzen.
Was ebenfalls negativ auffiel war die Unverschämtheit zweier Konzertbesucher neben uns. Man muss ja wirklich nicht Wochen vor einem Konzert vor der Halle campen um einen guten Platz nahe an der Bühne zu bekommen. Aber ich finde immer noch: Wer zuerst kommt, malt zuerst, beziehungsweise steht in der ersten Reihe. Wenn man aber erst während der zweiten Vorband in die Halle kommt und sich dann dreist in die erste Reihe drängeln will, indem man erst eine Hand auf die Absperrung ablegt und sich dann mitsamt Tochter zwischen die dort ausharrenden Leute quetscht, ist das einfach nur noch unverschämt. Ich habe grundsätzlich nichts dagegen, wenn Leute, die kleiner sind oder wie vielleicht recht junge Konzertbesucher, die das Gewühle in der Menge nicht vertragen, weiter nach vorn kommen, aber man könnte zumindest mal fragen und sich nicht kackfrech durchdrängeln und auch noch blöd gucken, wenn man deswegen pikierte Blicke erntet. Ein Konzertabend ist zwar in gewisser Weise ein “Ausnahmezustand” an dem man seine Lieblinge feiern will, aber deswegen müssen die Manieren und der gesunde Menschenverstand nicht zuhause bleiben.
Es war trotzdem ein großartiger Abend und ich freue mich schon wie bekloppt auf Wacken. Zum Glück dauert es nicht mehr so lange…
Nordlys
Wow, das ist ja mal ein richtig ausführlicher Konzertbericht.
Das wäre doch etwas für die Konzertberichte-Sektion der Fanclub-Homepage. Da könntest du den Bericht auch hochladen, und ein Admin schaltet ihn dann frei. Nur so als Vorschlag... wink.gif
Ramis
Hm, also theoretisch halte ich das für einen ganz guten Vorschlag. Muss man denn dazu Fanclub-Mitglied sein? Das bin ich nämlich (noch) nicht.
Nordlys
Nö, ich glaube, das kannst du auch so machen. Einfach auf 'eigenen Bericht hochladen' gehen, da deinen Nickname, Konzertdatum und Ort eintragen, den Bericht reinkopieren und absenden. Die Katrin schaltet es dann frei, wenn sie online ist...
Ramis
Okay, super, danke schön, werde ich gleich mal machen. :-)
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