Ich bin seit gestern mittag wieder vom M'era zurück, war aber bisher zu platt für große Kommentare.
Nett war's - ein bisschen warm, aber zum Glück blieben uns Gewitter und großartige Regengüsse erspart. Ich hatte jedenfalls viel Spaß und habe mich zwischen den ganzen schwarzen "Paradiesvögeln" sehr wohl gefühlt - einfach, weil das M'era ein wirklich sehr entspanntes und friedliches Fest ist.
An Künstlern habe ich mir angeschaut:
Letzte Instanz
Jesus on Extasy
The Birthday Massacre
Zeraphine
Apocalyptica (jedenfalls die letzten 30 Minuten, nachdem Zeraphine fertig waren)
Nightwish
Scream Silence
Zeromancer
Tiamat
Subway to Sally
Heppner und Alexander Veljanov klangen vom Campingplatz her auch noch sehr schön. Hätte ich mir auch mal ansehen sollen... *brummel*
Besonders gut haben mir Tiamat, Zeraphine und Subway to sally gefallen. Und Nightwish und The Birthday Massacre eigentlich auch...
Nightwish hatten von meinem Platz aus einen guten Sound und auch Anette fand ich gesanglich super. Getrübt wurde der Auftritt durch einen kleinen Ausfall der PA-Anlage (siehe News, die ich gerade auf der Fanclub-Homepage geschrieben habe). Das Publikum nahm das ganze aber sehr locker und klatschte weiterhin bzw. fing wohl teilweise an "Eisgekühlter Bommerlunder" zu singen... Eine sehr skurrile Situation irgendwie. Das Problem war dann innerhalb weniger Minuten behoben; allerdings mussten Nightwish dadurch einen Song streichen. Blöd...

Die Setlist beinhaltete größtenteils eher erwartetes und keine großen Überraschungen und die Band wirkte routiniert und wenig enthusiastisch. Aber wen wundert das nach fast zwei Jahren Non stop-touring?
Am Schluss bei der Verabschiedung zeigte die Band aber nochmal ihre Freude über den Applaus - wohl auch erleichtert darüber, dass das Publikum die technische Panne recht locker nahm. Ich hab's jedenfalls wieder genossen und beschäftige mich jetzt mal damit, dass es mein letzter Nightwish-Auftritt für eine lange Zeit war.
Insgesamt: tolle Bands, tolles Festival, tolle Leute = viel Spaß! Nächstes Jahr kommt das M'era sicher wieder in die engere Auswahl, wenn's um Festivals geht.