Ich schreibe seit etwa einem Jahr u.a. Gedichte, die ich in zahlreichen Internetforen publiziere.
Möchte hier eine kleine Lyriksammlung erstellen und einsteigen mit einem Gedicht, das viele Leser für mein bestes halten:
Seelen werden nachts vermessen
Nacht. Das Schweigen lässt vergessen,
was dem Dämmern anvertraut.
Seelen werden nachts vermessen,
wie der Schein auf bleicher Haut.
Und der Mond malt seine Psalmen
auf die Narben dieser Welt.
Silber windet sich von Halmen,
wenn die Träne uns erhellt.
Und die Kälte spielt den Tröster -
schmelzen lässt sie Träume nicht.
Baut aus ihnen finst’re Klöster,
Teppiche aus Asche flicht.
Und der Nebel schickt Gebete
zu dem stillen Horizont.
Doch die Hoffnung, die dort wehte,
stahl am Ende sanft den Mond.
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Gewebte Schatten
#2
Geschrieben 10 September 2009 - 15:27
Das Gedicht gefällt mir, nur kann ich nicht sagen ob es dein bestes ist, denn ich kenne kein anderes von dir das ich damit vergleichen kann.
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