Da habe ich meine Träume vergraben, mit blutigen Händen wie mir schien.
Der Hund kläffte laut, er wusste wohl genau was ich trieb, doch eine Leine aus Motten hielt ihn
zurück mich davon abzuhalten.
Krampfhaftes Suchen endete dort, zwischen den Kirschbäumen...
Wo er einst den Honig getrunken und Sonnenschein gelacht hatte.
Wo Licht sich zum Schatten gewandelt hat, je nach Belieben.
Ja ich habe dich verachtet, als du mit den Splittern dein Herz durchstochen und es mir in die Hände gelegt hast. Ich wusste dass ich es nicht tragen könnte.
Ich warf es mir auf den Rücken und tanzte im Mondlichtschein, du mir immer einen Schritt voraus.
Doch es war nicht genug, denn mein Leben tat sich dazu, unwissend dass es mir den Atem rauben würde.
Letzte Nacht träumte ich einen Regenbogen zu trinken, wusstest du das er flüssig ist?
Er färbte meine Zunge bunt und kitzelte unheimlich im Bauch.
Als du dein Haar geschüttelt hast, da habe ich es gespürt, nur kurz, aber gespürt.
Ja, du hast mich getötet, nein, du trägst keine Schuld und ja, du sollst verdammt sein!
Das Papier, weißt du noch? Das, welches meine Lunge zuschnürte und die sich darauf befindlichen Worte, blaue Flecken hinterließen, dies war die einzigste Berührung die du mir hast zukommen lassen.
Ich glaube, ja ich glaube dass du es auch getan hast.
Denn der Schatten zwischen den Laternen, das warst nicht du.
Wo die Kristalle klarer scheinen als die Frühlingssonne, da hast du dich versteckt und auf die Feder gewartet, der du abgeschworen hast.
Nun liegt sie da unter den Flaschen, wie falsch du zu mir doch warst und doch so ehrlich wie ein Kind.
Dort im Garten, da habe ich meine Träume vergraben, mit roter Tinte wie du weißt.
Die holt da so schnell keine mehr raus...
Dieser Beitrag wurde von Unlicht bearbeitet: 08 Februar 2010 - 17:49

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